Wunschleistungen

Wunschleistungen

Vorsorge zu treffen für ein aktives, gesundes Leben, auch in Eigenverantwortung, ist für viele Patienten heute ganz normal. Aber auch die Medizin macht ständig Fortschritte in Diagnostik und Therapie.
Aus diesem Grund bieten wir in unserer Praxis zahlreiche Wunschleistungen an.
Diese sogenannten „individuellen Gesundheitsleistungen“ (IGEL) werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet.
Wunschleistungen sind ein Beitrag, den Sie Ihrer Gesundheit zuliebe leisten. Sprechen Sie mit uns über die Kosten.

Krebsvorsorge

  • Mamma-Sonografie (hochauflösender Ultraschall):
    Ultraschalluntersuchung der Brust zum Erkennen von Tumoren oder Zysten
  • Vaginaler Ultraschall des Beckens:
    Erkennen von Veränderungen an den Eierstöcken (z.B. Zysten oder Tumore), an der Gebärmutter (z.B. Myome oder Veränderungen der Schleimhaut) sowie im Beckenbereich
  • Immunologischer Test auf Blut im Stuhl:
    Feststellen von unsichtbarem Blut im Stuhl als Hinweis auf krebsartige Veränderungen im Darm
  • Dünnschicht-Krebsabstrich:
    Zellabstrich vom Gebärmutterhals; gibt Hinweise auf veränderte Zellen, die einen Gebärmutterhalskrebs oder etwaige Vorstufen anzeigen

    Wir sind auf Ultraschalldiagnostik spezialisiert und nach DEGUM Stufe I zertifiziert.

Schwangerschaft

  • Sonderleistung Ultraschall:
    zur Fehlbildungserkennung, Gewichtsschätzung, Geschlechtsbestimmung, Erstellung von Wachstumskurven, für Detailansichten und Bildausdrucke des ungeborenen Kindes
  • Laboruntersuchungen in der Frühschwangerschaft:
    Ermitteln von Toxoplasmose- und Cytomegalie-Erregern
  • Frühgeburtenvermeidungsprogramm:
    regelmäßiges Messen des Scheidenmilieus mit pH-Stäbchen; Ermitteln des Frühgeburtenrisikos bei steigendem pH-Wert, rechtzeitige Behandlung von Infektionen
  • Ersttrimester-Screening:
    Nackentransparenzmessung beim Ungeborenen unter Ultraschallsicht zwischen der 12. und 14. Schwangerschaftswoche, Blutuntersuchung der Schwangeren; Ermitteln des Risikos ein Kind mit Down-Syndrom (Trisomie 21) zu bekommen; für die Durchführung des Ersttrimester-Screening sind wir durch die FMF Deutschland zertifiziert.
  • 3D-Ultraschall und 4D-Ultraschall:
    spezieller Ultraschall für dreidimensionale Ansichten des Ungeborenen; für gute Bilder: beste Voraussetzungen zwischen der 20. und 29. Schwangerschaftswoche; Erkennen von Fehlbildungen der Organe und Gliedmaßen
  • Doppler-Sonographie:
    Messung des Blutflusses im Mutterkuchen und im kindlichen Organsystem; Ermitteln inwieweit ein Sauerstoffmangel beim Ungeborenen vorliegt
  • Test auf Schwangerschaftsdiabetes:
    Zuckerbelastungstest zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche; Erkennen eines Diabetes bei der Schwangeren
  • Akupunktur:
    feine Nadeln werden an bestimmten Körperstellen gesetzt; Störungen im Organismus werden harmonisiert; Schwangerschaftsbeschwerden werden gelindert oder beseitigt; Geburten werden verkürzt, sind weniger schmerzhaft; es entstehen weniger Geburtsverletzungen und damit später auch weniger Blasenbeschwerden

Wechseljahre

  • Osteoporose-Diagnostik:
    Knochendichtemessung mit Ultraschall; Ermitteln des persönlichen Osteoporose-Risikos
  • Hormonstatus auf Wunsch:
    Blutuntersuchung; Bestimmung der Hormone LH, FSH, Ostradiol, Prolaktin, Progesteron, Testosteron und DHEA-S; Ermitteln eines Hormonmangels und des Risikos für Folgeerkrankungen (z.B. Osteoporose)

Kinderwunsch

  • Zyklusmonitoring (ohne Vorliegen einer Sterilität):
    Überwachung des Zyklus mit Hilfe einer Hormonanalyse aus dem Blut und mit Ultraschall; Ermitteln der fruchtbarsten Phase

Mädchen-Sprechstunde

Der erste Besuch beim Frauenarzt oder bei der Frauenärztin ist sicher eine neue, ungewohnte Situation.

Da uns an einer offenen, vertrauensvollen Beziehung auch zu unseren jungen Patientinnen gelegen ist, haben wir hier einige Informationen zu diesem Thema zusammengestellt.

Wann sollte ich zum Frauenarzt oder zur Frauenärztin gehen?

Ein Besuch bei Frauenarzt oder Frauenärztin ist angesagt, wenn

  • die Monatsblutung Probleme bereitet,
  • mit 16 Jahren die Periode immer noch ausbleibt,
  • Ausfluss, Brennen oder Schmerzen an der Scheide auftreten,
  • Fragen zu Sexualität und Verhütung anstehen.

Was bringt eine Mädchen-Sprechstunde?

Unsere Mädchen-Sprechstunde ist vorwiegend (aber nicht ausschließlich) für Mädchen und junge Frauen gedacht, die das erste Mal einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin besuchen. Wir nehmen uns genügend Zeit, um über all Eure Fragen zum Thema Periode, Sexualität und Verhütung ausführlich zu sprechen.

Ihr dürft auch gerne zwischendurch zur Mädchensprechstunde kommen bei Fragen, Problemen mit der Pille mit Wunsch auf Umstellung oder anderen Unsicherheiten. Es sollte aber keine Sprechstunde für eine normale Vorsorgeuntersuchung sein.

Brauche ich einen Termin für die Mädchen-Sprechstunde?

Nein. Wir bieten jeden Dienstag von 13:30 bis 14 Uhr eine offene Mädchensprechstunde an. Hier könnt Ihr ohne Termin bei uns vorbeischauen und Euch beraten lassen.
Falls Ihr gern an einem anderen Wochentag in unsere Praxis kommen möchtet, bitten wir Euch, einen Termin für die Mädchen-Sprechstunde mit unseren freundlichen Mitarbeiterinnen vom Empfang zu vereinbaren. Der Termin sollte idealerweise vor oder nach Eurer Monatsblutung liegen.

Wie läuft der Besuch ab?

Zunächst sprechen wir über Eure Probleme und Fragen. Im Anschluss erklären wir Euch, wie eine gynäkologische Untersuchung durchgeführt wird. Meistens ist es bei dem 1. Besuch nicht notwendig, Euch zu untersuchen, wenn Ihr keine Beschwerden, sondern nur Fragen habt. Evtl. bei Eurem 2. Besuch findet dann die Untersuchung statt, bei der der Frauenarzt oder die Frauenärztin alles ausführlich erklärt. Die Untersuchung selbst ist vielleicht ein bisschen ungewohnt aber absolut schmerzlos und wir erklären Euch genau, was man tasten und sehen kann. Zum Schluß besprechen wir noch einmal alles eingehend und Ihr könnt eventuelle Fragen, die z.B. durch die Untersuchung entstanden sind, loswerden.

Wie sieht der Untersuchungsraum aus?

Einen ersten Eindruck könnt Ihr Euch auf der Seite Praxisrundgang machen. In jedem Untersuchungsraum ist neben Schreibtisch und Untersuchungsstuhl eine abgetrennte Kabine, in der Ihr Euch auf die eigentliche Untersuchung vorbereiten könnt. Eine Hose müsst Ihr ausziehen. Rock und T-Shirt oder Bluse sowie die Schuhe könnt Ihr anbehalten.

Kann ich zum Besuch jemanden mitbringen?

Ja. Ob Freundin, Schwester, Mutter, Freund oder wer auch immer, jeder ist uns herzlich willkommen.

Wie kann ich mich auf das Gespräch mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin vorbereiten?

Für das Gespräch mit dem Frauenarzt oder der Frauenärztin ist es hilfreich, wenn Ihr das Datum Eurer letzten Monatsblutung sowie all Eure Fragen auf einem Merkzettel notiert habt. So wird im Gespräch keine wichtige Frage vergessen.

Muss ich die Krankenversicherungskarte mitbringen?

Ja. Bitte bringt die Krankenversicherungskarte bei Eurem Besuch mit.

Weitere Informationen erhaltet Ihr auf folgenden Webseiten:

www.maedchensprechstunde.de

www.laralove.de

Harninkontinenz

Blasenschwäche ist für uns kein Tabu-Thema!

Leiden Sie unter einer Blasenschwäche? Verlieren Sie unwillkürlich Urin z.B. beim Husten, Lachen und Niesen oder haben Sie das Gefühl, ständig auf die Toilette gehen zu müssen und schaffen es manchmal nicht rechtzeitig?

Sie sind nicht allein! In Deutschland gibt es ca. 4-5 Millionen Menschen, die unter einer Blasenschwäche leiden. Da es sich leider oft noch um ein Tabu-Thema handelt, schätzt man die Dunkelziffer noch weit höher ein.

Bei Frauen wird eine Blasenschwäche in vielen Fällen durch Geburten oder die Hormonumstellung in den Wechseljahren begünstigt. Inkontinenz kann aber auch junge Frauen betreffen.

Die beiden häufigsten Formen von Harninkontinenz sind

  • die Belastungsinkontinenz:
    Urinverlust in Belastungssituationen, z.B. beim Husten, Lachen, Niesen oder Treppensteigen
  • die Dranginkontinenz:
    häufiger, plötzlich einsetzender starker Harndrang mit Urinverlust, bevor die Toilette erreicht wird.

Ursache der Belastungsinkontinenz ist oft eine geschwächte Beckenbodenmuskulatur. Hier können gezielte und regelmäßige Gymnastikübungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur eine Besserung der Beschwerden bewirken, sofern die Blasenschwäche noch nicht so stark ausgeprägt ist.
Auch schwerere Formen des unwillkürlichen Urinverlustes können gut behandelt werden. Hier spielt die operative Therapie eine große Rolle. Es gibt aber auch medikamentöse Therapiemöglichkeiten.
Die Dranginkontinenz dagegen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Sie wird unter anderem durch ein spezielles Blasentraining und mit entsprechenden Medikamenten behandelt.

In sehr vielen Fällen ist eine Behandlung der Harninkontinenz möglich und jede Besserung der Beschwerden bedeutet eine Verbesserung der Lebensqualität!

Sprechen Sie mit uns darüber. Wir beraten Sie gerne!

Wechseljahre

Die Wechseljahre bedeuten für viele Frauen einen neuen Lebensabschnitt. Die hormonellen Veränderungen bringen vielfach körperliche Beschwerden mit sich. Manche Frauen leiden auch vermehrt unter Stimmungsschwankungen. Geeignete Maßnahmen zur Linderung der Beschwerden und ein entspannter Umgang mit dem Thema "Wechseljahre" können Ihnen helfen, dieser Zeit mit viel Lebensfreude zu begegnen.

Beschwerden

Die typischen Wechseljahresbeschwerden äußern sich in

  • Blutungsstörungen
  • Hitzewallungen
  • Schweißausbrüchen
  • Schlafstörungen
  • Reizbarkeit
  • Harninkontinenz
  • Osteoporose
  • verminderte Leistungsfähigkeit
  • Herzklopfen
  • steigendem Blutdruck.

All diese Beschwerden können in unterschiedlicher Intensität auftreten. Erste Anzeichen der Wechseljahre können bereits ab Mitte vierzig auftreten. Hauptsächlich entstehen die genannten Beschwerden aber zwischen dem 50. und 55. Lebensjahr. Je nach körperlicher Beeinträchtigung können hier Medikamente, wie z.B. eine Hormonersatztherapie, helfen.
Die regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen sind ab jetzt wichtiger denn je – schließlich treten viele der „typischen“ ernsthaften Frauenkrankheiten wie Brust- oder Unterleibskrebs besonders häufig in diesem Lebensabschnitt auf.

Hormonstatus

Während der Wechseljahre werden immer weniger weibliche Hormone produziert. Dieser Hormonrückgang ist für die Wechseljahresbeschwerden verantwortlich. Bei sehr starken Beschwerden kann eine Blutuntersuchung (Hormonstatus) mit einer anschließenden Hormonersatztherapie helfen.
Bei leichteren Beschwerden setzen wir allerdings meist pflanzliche Präparate ein.

Osteoporose-Diagnostik (Wunschleistung)

Jede 5. Frau entwickelt in ihrem Leben eine Osteoporose. Es kommt zu einer langsamen Entkalkung der Knochen. Manche Frauen verlieren bis zu 40% ihrer Knochensubstanz. In der Folge entstehen schon bei geringster Belastung Knochenbrüche. Der Rückgang der weiblichen Hormone während der Wechseljahre, aber auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten begünstigen den Abbau von Knochenmasse.
Ab dem 50. Lebensjahr sollten Sie alle zwei bis drei Jahre Ihre Knochendichte mit Hilfe der Osteodensitometrie prüfen lassen. Die Knochendichtemessung führen wir in unserer Praxis mit einem speziellen Ultraschallgerät durch. Das Messverfahren ist einfach, schmerzlos und risikolos, da Sie keiner Strahlenbelastung ausgesetzt sind.
Je nach Notwendigkeit schlagen wir Ihnen eine Ernährungsumstellung mit kalziumreicher Kost oder eine Therapie mit Einnahme von einem zusätzlichem Mineralstoff- und Vitaminpräparat vor. Bei beginnender Osteoporose kann rechtzeitig eine Therapie eingeleitet werden, die den weiteren Knochenabbau hemmt. Im Frühstadium kann Osteoporose gut behandelt werden.
Die Bestimmung der Knochendichte ist eine Wunschleistung. Sprechen Sie mit uns über die Kosten.

Anti-Aging - Fit und aktiv bis ins hohe Alter.

Wer wünscht sich das nicht? Schon seit längerer Zeit wird versucht, den Alterungsprozess medizinisch zu verlangsamen. Im Bereich der Altersforschung wurden bereits zahlreiche Studien erstellt. Sicher ist, dass der Alterungsprozess mit dem Rückgang der männlichen und weiblichen Hormone einhergeht. Eine Hormonanalyse aus dem Blut umfasst die Hormone LH, FSH, Östradiol, Prolaktin, Progesteron, Testosteron und DHEA-S. Das Ergebnis gibt Hinweise wie weit der individuelle Alterungsprozess fortgeschritten ist. Gegebenenfalls kann dann mit einer Hormonersatz-Therapie dieser Prozess verlangsamt werden. In vielen Fällen helfen bereits sogenannte Phytohormone (pflanzliche Präparate).
Fitness definiert sich jedoch nicht allein über den Hormonstatus. Eine gesunde Lebensweise kann viel zu einem aktiven Alter beitragen. Täglich mindestens 30 Minuten Bewegung bringen den Kreislauf in Schwung und wirken sich positiv auf eine beginnende Osteoporose aus. Eine vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung stärkt das nachlassende Immunsystem und unterstützt die zahlreichen Stoffwechselvorgänge im Körper. Unter Umständen lohnt sich die Einnahme von Vitaminkapseln und Mineralstofftabletten.
Aber eins ist sicher: Ihr Alter spielt sich in Ihrem Kopf ab. Je mehr Lust Sie am Leben und an der Liebe haben, desto jünger werden Sie sich fühlen.