Impfungen

Impfungen für Frauen und Männer

Impfungen waren schon immer eine der wirksamsten Maßnahmen zum Schutz vor Krankheiten. Aus diesem Grund ist es wichtig, in regelmäßigen Abständen den Impfschutz zu prüfen und gegebenenfalls aufzufrischen oder ganz zu erneuern. Die heutigen Impfstoffe werden im allgemeinen gut vertragen und sind praktisch frei von Nebenwirkungen.
Selbstverständlich impfen wir auch Männer.
Bringen Sie einfach Ihren Impfpass mit zu uns in die Praxis und wir kontrollieren Ihren Impfschutz.

Gegen folgende Krankheiten sollte regelmäßig geimpft werden:

  • Tetanus
  • Diphterie
  • Hepatitis A und B
  • FSME (wird durch Zecken übertragen)
  • Grippe
  • Windpocken (Varizellen)
  • HPV-Impfung

Impfschutz vor der Schwangerschaft

Wichtig für Frauen, die schwanger werden wollen:
Lassen Sie durch einen Bluttest feststellen, ob Sie ausreichend gegen eine Infektion mit Hepatitis und Röteln geschützt sind. Eine Ansteckung mit Röteln während der Schwangerschaft kann beim Ungeborenen zu schweren Missbildungen führen.

Falls Sie keinen Impfschutz mehr haben, lassen Sie sich rechtzeitig vor einer Schwangerschaft gegen

  • Röteln und
  • Hepatitis 

impfen.

Alle diese Impfungen sind – im Gegensatz zu Reiseimpfungen – Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen.

ambulante Chemotherapie

Bei Ihnen wurde eine Krebserkrankung festgestellt. Eine erste Behandlung war erfolgreich. Um jedoch einen Rückfall zu verhindern oder die Ausbreitung der Krebszellen in andere Körperregionen zu unterbinden, wird als weitere therapeutische Maßnahme in der Regel eine Chemotherapie nötig. Bislang wurde eine Chemotherapie ausschließlich stationär durchgeführt. Durch verbesserte Behandlungsmethoden gibt es heute eine Alternative: die ambulante Chemotherapie.

Die Behandlung

Ein großer Vorteil hierbei ist, dass Sie sich in Ihrer gewohnten Umgebung bewegen können. Wir betreuen Sie vor Ort in unserer Praxis, wo Ihnen in angenehmer und entspannter Atmosphäre die erforderlichen Medikamente verabreicht werden. Danach können Sie nach einer kurzen Erholungsphase wieder nach Hause gehen.

Die Medikamente

Der Krebs wird mit Zellgiften, den sogenannten Zytostatika, behandelt. Diese sollen das Wachstum der Tumorzellen zum Stillstand bringen. Leider greifen diese Medikamente auch die gesunden Körperzellen an. So kommt es zu den typischen Begleiterscheinungen einer Chemotherapie wie z.B. Übelkeit, Erbrechen, Entzündungen der Schleimhäute, Haarausfall und gestörte Blutbildung. Entsprechende Medikamente können die meisten dieser Nebenwirkungen wirkungsvoll verhindern.

Krebsvorsorge

Je früher eine Krebserkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Aus diesem Grund: Gehen Sie regelmäßig alljährlich zur Krebsvorsorgeuntersuchung!

Die gesetzlich vorgesehene Krebsvorsorge umfasst

ab dem 20. Lebensjahr

  • eine vaginale Untersuchung,
  • das Abtasten der inneren Geschlechtsorgane,
  • einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals

und zusätzlich ab dem 30. Lebensjahr

  • eine Tastuntersuchung der Brust,

sowie zusätzlich ab dem 50. Lebensjahr

  • eine Tastuntersuchung des Endarms und

zusätzlich vom 50. bis zum 55. Lebensjahr

  • jährlich einen Test zur Entdeckung von verstecktem Blut im Stuhlgang,

danach ab dem 56. Lebensjahr neben der normalen Krebsvorsorge entweder

  • alle zwei Jahre einen Test zur Entdeckung von verstecktem Blut im Stuhlgang oder
  • alle zehn Jahre eine Darmspiegelung.

Als Wunschleistung bieten wir darüber hinaus vaginale Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen im Bereich der Gebärmutter und der Eierstöcke an. Sprechen Sie mit uns über die Kosten.

Unser spezielles Krebsfrüherkennungsprogramm (Wunschleistung) zusätzlich zu den Kassenleistungen umfasst folgende Untersuchungen:

  • Becken-Ultraschall
  • Brust-Ultraschall
  • Dünnschicht-Zytologie
  • HPV-Test
  • Immunologischer Test auf Blut im Stuhl
  • Tumormarkerbestimmung

HPV-Test und Zytologische Abstrichuntersuchung im Dünnschicht-Verfahren (Wunschleistung)

Dieser Test wird zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs eingesetzt. Hierbei wird der Abstrich mit Hilfe der DNA-Technologie auf humane Papillomaviren (HPV) untersucht.

Sind keine oder nur harmlose Papillomaviren vorhanden, wird sich voraussichtlich in den nächsten zwei Jahren kein Gebärmutterhalskrebs entwickeln. Nach diesen zwei Jahren sollte der Test wiederholt werden.

Sind Papillomaviren der krebsgefährlichen Art vorhanden, erhöht sich das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs oder einer Vorstufe davon zu erkranken, erheblich. Mit der frühzeitigen Diagnose können wir die Behandlung umgehend einleiten.

Der HPV-Test ist eine Wunschleistung und wird von den Krankenkassen nicht übernommen.

Brustkrebs

Jede 9. Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Eine Erkennung des Krebses im Frühstadium ist wichtig. Oft kann so bei der operativen Entfernung der Krebsgeschwulst die Brust erhalten werden, was die Lebensqualität nach erfolgreicher Krebsbehandlung erheblich steigert.

Aus diesem Grund: Gehen Sie jährlich zur Krebsvorsorgeuntersuchung und tasten Sie auch regelmäßig selbst Ihre Brust auf Knotenbildung ab!

Wird ein Knoten getastet, so kann die Mammografie (Röntgen der Brust) oder die Sonografie (Ultraschall der Brust) weitere Informationen liefern.

Wir führen die Untersuchung zur Früherkennung von Brustkrebs auch bei Männern durch.

Zertifikat AGO der Praxis

Mamma-Sonografie (Wunschleistung)

Zur Früherkennung von Brustkrebs bei Frauen und Männern

Die Mamma-Sonografie ist eine Ultraschalluntersuchung der Brust. Mit Hilfe eines speziellen hochauflösenden Ultraschallgerätes können wir die Brustdrüse untersuchen und Auffälligkeiten sofort erkennen. Die Mamma-Sonografie hat gegenüber der Mammografie den entscheidenden Vorteil, dass der Körper nicht durch Röntgenstrahlen belastet wird und auch bei dichtem Brustgewebe aussagekräftige Untersuchungsergebnisse liefert. Zudem können z.B. Zysten in der Brust, die Beschwerden verursachen, gleich unter Ultraschallsicht entleert werden.
Auch bei Männern kann mit Hilfe der Mamma-Sonografie Brustkrebs im Frühstadium erkannt werden.

Wenn sich kein Knoten ertasten lässt, ist die Mamma-Sonografie eine Wunschleistung zur Früherkennung von Brustkrebs. Sprechen Sie mit uns über die Anwendungsmöglichkeiten und die Kosten.

High-Speed-Stanzbiopsie

Falls wir doch einen auffälligen Befund bei der Untersuchung Ihrer Brust festgestellt haben, können wir in unserer Praxis mit der Hochgeschwindigkeits-Stanzbiopsie relativ einfach ermitteln, ob es sich um einen bösartigen Tumor handelt.

Bei dieser Methode wird unter örtlicher Betäubung eine kleine Gewebeprobe an der entsprechenden Stelle der Brust entnommen, die dann von einem Pathologen auf Krebszellen untersucht wird.

Dieser unkomplizierte Eingriff kann Ihnen unter Umständen eine aufwändige Operation ersparen.

Stanzbiopsie Stanzbiopsie Stanzbiopsie

Kinderwunsch

- wenn das Wunschkind auf sich warten lässt

Sie leben in einer glücklichen Beziehung und jetzt wünschen Sie sich ein Baby. Die Pille haben Sie abgesetzt und Sie haben regelmäßig sexuellen Kontakt während der fruchtbaren Tage. Aber es passiert nichts. Sie warten weiter auf Ihr Wunschkind.

Nur bei der Hälfte aller Paare mit Kinderwunsch kommt es innerhalb der ersten drei Monate zu einer Schwangerschaft. In jeder siebten Partnerschaft dauert es über ein Jahr, bis die Frau schwanger wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass pro Menstruationszyklus eine Schwangerschaft eintritt, liegt bei 15 bis 25%.

Ist nach einem Jahr noch keine Schwangerschaft eingetreten, so sollten eingehende Untersuchungen den Grund für die ungewollte Kinderlosigkeit abklären.

Ursachen der Kinderlosigkeit

Die Ursachen der Kinderlosigkeit liegen zu je 40 % bei der Frau oder beim Mann und zu 10 % an beiden Partnern. In den restlichen 10 % der Fälle bleibt die Ursache ungeklärt.

Die häufigsten Ursachen für Kinderlosigkeit sind

  • bei der Frau
    • Hormonstörungen beim Eizellwachstum und Eisprung,
    • blockierte Eileiter,
    • Endometriose,
    • Antikörper gegen das Sperma des Mannes,
  • beim Mann
    • zu niedrige Spermienkonzentration im Ejakulat,
    • keine Spermaproduktion,
    • Fehlen von Spermien im Ejakulat,
    • unbewegliche, deformierte Spermien.

Wir klären in unserer Praxis die Ursachen Ihrer Kinderlosigkeit ab und besprechen mit Ihnen die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten. Hormonelle sowie organische Störungen können mit den modernen medizinischen Methoden in den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden.

Fruchtbarkeits- oder Zyklusmonitoring ohne Vorliegen einer Sterilität (Wunschleistung)

Um Ihre fruchtbaren Tage besser zu bestimmen, können Sie in unserer Praxis ein Zyklusmonitoring als Wunschleistung durchführen lassen. Aus der Kombination von Hormonuntersuchungen aus dem Blut und Ultraschallkontrollen zum erwarteten Zeitpunkt des Eisprungs kann die fruchtbarste Phase im Zyklus sehr genau ermittelt werden. Dies ist die günstigste Zeit für eine Empfängnis.
Sprechen Sie mit uns über die Kosten.

Ernährung

Eine gesunde vitaminreiche Ernährung ist die beste Voraussetzung für eine Schwangerschaft und ein gesundes Baby. Viel kann man hier mit einem abwechslungsreichen Speiseplan mit viel Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukten erreichen. Zusätzlich empfehlen wir schon vor dem Eintreten einer Schwangerschaft die tägliche Einnahme von 400 Mikrogramm Folsäure als Vitaminpräparat. Einschlägige Studien haben bewiesen, dass die Einnahme von Folsäure die Fehlbildung des Rückenmarks beim Ungeborenen verhindern kann. Die zusätzliche Einnahme von Jod ist ebenfalls bis zum Ende der Stillzeit erforderlich.

Impfschutz

Bei einem Kinderwunsch sollten Sie frühzeitig Ihren Impfschutz überprüfen lassen.
Ein Arzt sollte feststellen, ob Sie ausreichend gegen eine Infektion mit Röteln geschützt sind. Ist das nicht der Fall, lassen Sie sich bitte umgehend impfen, denn eine Ansteckung mit diesen Viren in der Schwangerschaft führt beim Kind zu schweren Schäden.
Eine Impfung gegen Hepatitis ist ebenfalls anzuraten, da auch hier durch eine Infektion Komplikationen während der Schwangerschaft auftreten.
Ebenso wichtig ist eine Auffrischung des Impfschutzes gegen Diphterie und Tetanus.
Bringen Sie einfach Ihren Impfpass mit zu uns in die Praxis und wir prüfen Ihren Impfschutz.